„DOCH“

Installation, Wabenrähmchen, Zeitungspapier, 22 x 48 x 12 cm
Installation, Wabenrähmchen, Zeitungspapier, 22 x 48 x 12 cm

Ida Möller

Text zur Arbeit

Als Extrakt und Verdichtung einer durch die Corona-Krise nicht möglichen

Rauminstallation kann die Arbeit „DOCH“ gelesen werden: Wie das

Wabenrähmchen auf den Prozess des Sammelns und Einlagerns,
auf ein Gesamt des Stoffwechselgeschehens der Bienen verweist, so bilden die Text-Risse in ihrer
neuen Formation den „Honig der Behauptung“. Handlungswille. DOCH.

Vita

1960 geboren und aufgewachsen in Buchen/Odenwald, lebt und arbeitet in Lübeck,

1980 – 92 Studium und Promotion am Thünen-Institut für Holzforschung, Hamburg.

Seit 2003 freie künstlerische Tätigkeit, zuletzt gezeigte Arbeiten: Landesschauen des

BBK-SH Museumsberg Flensburg (2018) und Schloss Gottorf (2019).

Als Künstlerin untersuche ich Phänomene: Zeit, Raum, Farbe. Erscheinungsform und

Möglichkeit. Worin begegnen sich Kunst und Wissenschaft, wie verbinden sich

Erleben und Erkennen?