„Eine Linie gewischt, die das Bild durchzieht“

Öl auf Leinwand, 45 x 40 cm
Öl auf Leinwand, 45 x 40 cm

Janine Gerber

Text zur Arbeit

Ausgangspunkt der Arbeit ist die Linie. Sie umfährt eine Körperlichkeit, eine Arabeske.

In neueren Arbeiten lasse ich die Leinwand durchscheinen, wische frei und setze haptisch stärker gemalte Flächen daneben, sodass Übergänge zwischen Mattigkeit und Farbe, zwischen Licht von der grundierten Leinwand kommend und Reflexionen auf stärker gemalten Flächen entstehen.

Mein Anliegen ist eine Entfaltung des Bildraumes. Das natürliche Licht hebt das Haptische, Körperliche im Bild heraus. 

Vita

2003-2006: Diplom: Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Prof. Katharina Grosse

2001-2003: Akademie der Bildenden Künste München, Prof. Jerry Zeniuk

2018: 1. Possehl-Kunstpreis für Lübecker Kunst

2013: Jahresschaupreis der Gemeinschaft Lübecker Künstler
Ausstellungen im In- und Ausland: u.a.

2019: KunstBetriebe 3. Kunsthalle St. Annen. Lübeck. Schloss Eutin;

zusammen.project. Minshar for Art Gallery. Tel Aviv. Israel;

Was ich sehe blickt mich an. (E) Kettenlager, Gollan Kulturwerft Lübeck

2018: Straight. Crooked. Shaped. Über die Linie. Galerie im Marstall, Ahrensburg

 

„Entlang der Fläche“ (Serie)

Fine Art Print, Hahnemühle Ultra Smooth, 32 x 24 cm

Janine Gerber

Text zur Arbeit

Ein Riss im Papier – nachgefühlte Zeichnungen von Körpern in Bewegung – öffnen das Material und ein inneres Licht und Raum im Papier werden sichtbar. Ein Riss bedeutet nicht nur etwas Zerstörtes, sondern auch die Möglichkeit von Erweiterung, Innehalten, Durchlässigkeit.

„There is a cut in everything. That’s how the light gets in.“ (Leonard Cohen)